Kolloquium Februar 2019 mit der Hermann-Henselmann-Stiftung zum Thema Planungskultur.

Die Gründung von Groß-Berlin hat 1920 eine neue, fortschrittliche und stadtregionale Verwaltungsorganisation entstehen lassen, die allerdings aufgrund der Zeitläufte keine dauerhafte Wirksamkeit entfalten konnte. Durchgesetzt hat sich mit leichten Veränderungen die Verfasstheit West-Berlins, nachdem die Vereinigung der Bundesländer Berlin und Brandenburg nicht erfolgt ist. Weiterlesen

 

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„Berlin ist viele Städte“! Darauf sind die meisten Berliner stolz, nicht nur die Spandauer und Köpenicker. Berlin hat keinen zentralen Platz, keine Piazza Maggiore, und auch kein zentrales Bauwerk wie etwa die Kathedrale von Notre-Dame in Paris. Berlin hat nicht einmal einen eindeutigen Zentrumsbereich wie den Kreml in Moskau, sondern – schon von Anfang an – immer mehrere Hauptzentren.

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Die Ordnung des «administrativen Chaos» durch das Groß-Berlin-Gesetz schuf entscheidende Rahmenbedingungen für eine neue Wohnungspolitik, die zur Verbesserung der Wohnverhältnisse breiter Schichten führte, so Prof. Dr. Klaus Brake zu Beginn der Veranstaltung im Abgeordnetenhaus. Durch die zahlreichen Eingemeindungen im Jahr 1920 wuchs die Fläche Berlins um das Dreizehnfache, die Bevölkerungszahl verdoppelte sich. Nun erst war eine einheitliche kommunale Planung und eine Bodenvorratspolitik möglich, die im Kontrast zur Bodenveräußerungspolitik der Gründerzeit stand.

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Ein Anstoß zur programmatischen Erneuerung eines städtebaulichen Reformwerks

Harald Bodenschatz

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