Hier finden Sie eine Übersicht der geplanten Aktivitäten im Jubiläumsjahr 2020.

Im Jahr 2020 jährt sich zum 100. Mal ein Ereignis, welches das moderne Berlin wie kein anderes geformt hat: die Schaffung von „Groß-Berlin“ als der neuen Stadtgemeinde Berlin. Das bietet die einmalige Chance, strategische Themen der Gestaltung der Hauptstadtregion wieder in Erinnerung zu rufen, wie das Verhältnis von Bezirk und Senat, von Berlin und Brandenburg, von Zivilgesellschaft, Verwaltung und Politik – und vor allem die Entwicklung der Stadtregion. Damals wie heute stellt sich die Schlüsselfrage: Wie kann sie nachhaltig, aber auch demokratisch geordnet und entwickelt werden? Was sind die Schlüsselaufgaben dafür?

Anbei finden Sie eine Übersicht der vergangenen und einiger laufender Aktivitäten der verschiedenen Mitglieder der Initiative 100 Jahre (Groß-)Berlin.

Am 9. Dezember 2017 fand in der Schwartzschen Villa in Berlin-Steglitz das Symposion „Neues Bauen in Steglitz und Zehlendorf. Groß-Berlin und die Folgen für die beiden Verwaltungsbezirke“ statt. Veranstaltet wurde das Symposium vom Kulturamt Steglitz-Zehlendorf. Nun ist die Publikation zum Symposium erschienen.

Am 1. Juni 2018 bewilligte die Stiftung Deutsche Klassenlotterie dem AIV Geldmittel für das Ausstellungsprojekt „100 Jahre (Groß-)Berlin 1920 | 2020 | 2070“. Damit ist die Jubiläumsausstellung grundfinanziert, so dass die Arbeit am Konzept zügig voranschreiten kann und weitere Sponsoren geworben werden können.
Am 1. Oktober 2020 wird (Groß-)Berlin 100 Jahre alt. Am Zustandekommen der Großstadt durch die umfassende Eingemeindung mehrerer umliegender Städte und Landgemeinden sowie zahlreicher Gutsbezirke war der Architekten- und Ingenieurverein zu Berlin aktiv beteiligt.

Weiterlesen

Einleitung

Vor einiger Zeit erhielt der Heimatverein Steglitz e.V. folgende schriftliche Anfrage: Die Mutter des Einsenders war im Jahre 1914 in Berlin-Steglitz geboren worden, ihre Geburtsurkunde trug das Siegel des Standesamts Berlin-Steglitz. Dem Anfragenden war aber bekannt, dass Steglitz erst seit 1920 zu Berlin gehörte und vorher als Vorort von Berlin eine selbständige Gemeinde war. Für den Schreiber war es ein Widerspruch, dass sich Steglitz als Dorf bei Berlin schon 1914 offiziell „Berlin-Steglitz“ nennen durfte, weil dieser Name impliziere, dass Steglitz damals schon ein Teil Berlins, also nach Berlin eingemeindet, gewesen sei.

Der Council for European Urbanism Deutschland e.V. (C.E.U.D.)
in Kooperation mit dem Center for Metropolitan Studies der TU Berlin

lädt ein zur Tagung:

100 Jahre (Groß-)Berlin

Geschenkt? STAAT schafft STADT

Mit der Bildung von Groß-Berlin im Jahr 1920 veränderte sich Umfang, Bevölkerungszahl und Organisation der Stadt grundlegend. Die neue Stadtgemeinde Berlin hatte mit dem alten, kleinen Berlin nur mehr den Namen gemeinsam. Was aber bedeutete das für den Status Berlins als Hauptstadt Deutschlands? Weiterlesen

100 JAHRE GROSS-BERLIN 2020

WOHNUNGSFRAGE

VERKEHRSFRAGE

GRÜNFRAGE

 

10 x SONNTAGS   UM 15 UHR 

APRIL – SEPTEMBER 2018

EIN GEMEINSAMES PROJEKT DER  

HERMANN-HENSELMANN-STIFTUNG  UND DEM  HELLE PANKE E.V.


Bitte beachten Sie, die begrenzte Teilnehmerzahl bei einigen Spaziergängen. 

(Anmeldung erforderlich)

Weitere Informationen finden Sie ONLINE

Weiterlesen

Eine Vortragsreihe zur Gründung von Groß-Berlin

Veranstaltungsort: Deutsches Technikmuseum

Vortragssaal, Eingang Trebbiner Straße 9, 10963  Berlin

Die Vorträge finden immer dienstags um 18.00 statt.

Berlin ist auch die Hauptstadt der Industriekultur in Deutschland. Die Gründung des städtischen Großraums Berlin im Jahre 1920 reagiert unmittelbar auf die industriellen und technischen Dynamiken des 19. und beginnenden 20. Jahrhunderts. Die Industriekultur hat damit die Geschichte Berlins als Planungs,- Lebens- und Politikraum entscheidend geprägt.

Industriekultur ist auch heute ein wichtiger Faktor der wirtschaftlichen, touristischen und kreativen Stadtentwicklung. Welches Potenzial verbirgt sich hinter dem schillernden Begriff der Industriekultur und wie kann die Zukunft der Stadt dieses Potenzial nutzen?

Die Vortragsreihe „Berlin 1920 – 2020: Die Wiederentdeckung der Industriekultur“ diskutiert die vielfältigen Verbindungen von Stadt und Industriekultur im internationalen Vergleich. Die Beiträge stellen Bezüge zu unterschiedlichen Städten und Regionen her und versuchen den sichtbaren und unsichtbaren, den vergessenen und neu entdeckten Spuren der Industriekultur nachzuspüren. Von technologischen Innovationen, Gründergeist und Pionieren, über umgenutzte Industriestätten bis hin zum touristischen Routenthema – dies alles erzeugt interessante Referenzpunkte zu unserer Gegenwart in Berlin.

Weiterlesen

9. Dezember 2017, 14:00 Uhr Schwartzsche Villa / Großer Salon NEUES BAUEN in Steglitz und Zehlendorf Groß-Berlin und die Folgen für die beiden Verwaltungsbezirke Unter der Schirmherrschaft der Bezirksbürgermeisterin Cerstin Richter-Kotowski Das Symposion nimmt Groß-Berlin und seine Folgen für die beiden Bezirke Steglitz und Zehlendorf in den Fokus. In das Thema Groß-Berlin führt Harald Bodenschatz […]